Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dem Forschungsprogramm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ kooperative vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben zur Stärkung des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland. Dadurch sollen insbesondere produzierende Unternehmen besser in die Lage versetzt werden, auf Veränderungen im globalen Wettbewerb rasch zu reagieren und den erforderlichen Wandel aktiv mitzugestalten. Forschung in und mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wird besonders gefördert.

Zielsetzung der Förderung ist es, für die Entwicklung komplexer technischer Systeme übertragbare Methoden, Modelle, Werkzeuge und Vorgehensweisen für und mit Unternehmen zu erforschen und exemplarisch zu implementieren. Gefördert werden folgende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten:

  • Schaffung von Lösungen zur systemorientierten Entwicklung technischer Systeme
  • Systematische Entwicklung innovativer, datengetriebener und plattformbasierter Geschäftsmodelle
  • Ausgestaltung der Prozesse bei der vernetzten Entwicklungsarbeit
  • Stärkung der kreativen, fachdisziplinübergreifenden, interaktiven Wissensarbeit

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Voraussetzung für die Förderung ist grundsätzlich das Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern zur Lösung von gemeinsamen Forschungsaufgaben (Verbundprojekte), die den Stand der Technik deutlich übertreffen.

Berücksichtigt werden ausschließlich Vorschläge, die eine modellhafte Realisierung der Lösungsansätze in den beteiligten Unternehmen während der Projektlaufzeit und nach Projektende vorsehen, sowie eine Übertragbarkeit/Verwertung der Ergebnisse in weiten Teilen der Unternehmenslandschaft in Deutschland oder dem EWR erwarten lassen.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger (Karlsruher Institut für Technologie) bis spätestens 17. Mai 2019 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form (über „easy-Online“) vorzulegen.

Quelle: digitales.NRW, BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung