Konzerne wie Amazon, Google und Facebook sind Beispiele für das große Potenzial, das in der Nutzung digitaler Plattformen steckt. Auch kleine und mittelständische Unternehmen können von Plattform-Modellen profitieren. Wie sie diese einsetzen können, zeigt die aktuelle Ausgabe des Magazins „Wissenschaft trifft Praxis“ zum Thema „Vernetzte Wertschöpfung“.

Die Digitalisierung von Unternehmen führt zu einer zunehmenden Vernetzung der Wertschöpfung, sowohl innerhalb eines Betriebs als auch unternehmensübergreifend. Im Unternehmen schafft die Anbindung von Maschinen und Produktionsmaterialien an IT-Systeme wie z. B. Enterprise Ressource Planning (ERP) und Manufacturing Execution Systems (MES) wertvolle Transparenz vor allem über Lagerbestände, Bearbeitungsstände von Aufträgen und den Zustand der Anlagen. Von den zusätzlichen Informationen profitiert nicht nur die Fertigungsplanung, auch der Kundennutzen lässt sich durch Echtzeitinformationen über Bestellungen erhöhen. Überbetriebliche Zusammenarbeit, also externe Vernetzung, steigert die Flexibilität und Schlagkraft der beteiligten Unternehmen. Das kommt insbesondere kleineren Firmen zugute, die hierdurch strukturelle Nachteile gegenüber Großunternehmen ausgleichen können. Wo bislang lineare Wertschöpfungsketten vorherrschen, werden zunehmend agile Wertschöpfungsnetzwerke geknüpft und damit Auslastungsschwankungen vermindert, Produktionszeiten verkürzt und nicht zuletzt wird der Boden für neue Geschäftsmodelle bereitet.

Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft führen in elf Kapiteln in die Thematik ein, erläutern Plattform-Konzepte anhand von konkreten Beispielen und wägen Chancen und Risiken für Unternehmen ab. Dabei stehen sowohl die Herangehensweise an Wertschöpfungsnetzwerke im Fokus, als auch die Rolle neuer Technologien wie die Blockchain für die Wertschöpfungskette.

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Quelle: Newsletter Mittelstand-Digital